KLEIDERTAUSCHPARTY im „solidarischen Horst“ am 5. Mai

Am Sonntag (5 . Mai) ab 14.00 Uhr ist es endlich soweit:
der „Solidarische Horst“ lädt gemeinsam mit der Initiative „auf der Suche nach einem tragbaren Lebensstil“ zur Kleidertauschparty ein.
Unsere Initiative trägt inhaltliche Impulse zur Rolle der Menschenrechte in der Textilindustrie bei. Wir wollen dort über die „Binding Treaty“-Initiative informieren und selbst fleissig tauschen.
Veranstaltungsinfo:
Adresse:
Solidarischer Horst e.V.
Mattfeldstraße 21
30455 Hannover

NIE WIEDER RANA PLAZA: Menschenrechte vor Profit! – 24.04.2019, 16.30 Uhr, Küchengarten (Hannover-Linden) #EU4bindingtreaty

Anlässlich des sechsen Jahrestages des Einsturzes des Gebäudes RANA PLAZA, ruft die Initiative „tragbarer Lebensstil“ zu einer Gedenk- und Protestaktion

am Mittwoch, 24. April 2019, ab 16:30 Uhr 

auf dem  Küchengartenplatz (Hannover) auf.

Die Initiative „tragbarer Lebensstil“ ist die hannoveraner Lokalgruppe der Kampagne SAUBERE KLEIDUNG / Clean Clothes Campaign Germany  und Partnerin des 3WF Hannover – Forum für eine Andere Welt.

Ein Unglück wie der Einsturz des Rana Plaza Gebäudes in Bangladesch am 24.04.2013 mit über 1100 Toten und Tausenden Verletzten darf sich nicht wiederholen. In diesem Gebäude wurden bis zum Einsturz Textilien unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt obwohl klar war, dass das Gebäude einsturzgefährdet ist.

Die Initiator*innen weisen mit dieser Aktion auf die lebensgefährlichen Zustände in globalisierten Lieferketten hin und fordern verbindliche Regeln für Unternehmen statt freiwilliger Initiativen.

#EU4bindingtreaty: Auch bei der kommenden Europawahl können wir alle etwas tun und die Parteien wählen, die sich für eine wirksame Regulierung der Beachtung von Menschenrechten am Arbeitsplatz einsetzen.

Kommt vorbei, informiert Euch, macht einen Unterschied!

Hintergrund zur aktuellen Situation in Bangladesch: Nach der Katastrophe wurde mit Beteiligung vieler gewerkschaftlicher Organisationen, internationaler Unternehmen und Fabriken ein Abkommen zu Gebäudesicherheit und Brandschutz, der sog. ACCORD, umgesetzt. Diese unabhängige Institution hat erheblich dazu beigetragen, dass Beschäftigte der Modeindustrie in Bangladesch weniger um ihr Leben fürchten müssen. Allerdings steht dieses Erfolgsmodell trotz breiter Unterstützung jetzt auf der Kippe.

Weitere Informationen und Online Aktionen der internationalen Clean Clothes Campaign CCC HIER

Hintergrundinformationen zu Rana Plaza:

Konsequenzen?

Reisebericht

Hintergrundinformationen zur Textilindustrie von medico international

ALLES NUR ZUM FLÜCHTEN? Fluchtursachen und ihre globalen Zusammenhänge / 20.02.2019

###Mittwoch###19.00 Uhr###Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum###
Gemeinsam mit Friedensbüro, DFG-VK, Flüchtlingsrat, Seebrücke und VEN, veranstaltet die Initiative „Auf der Suche nach einem tragbaren Lebensstil“ in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen und der IG Metall am Mittwoch,  20. Februar eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zu Fluchtursachen und untragbaren Lebensverhältnissen.

Den Einstieg in die Veranstaltung wird Thomas Gebauer – Geschäftsführer der Stiftung medico international – geben. Er ist gemeinsam mit Ilija Trojanow Autor des Buches „Hilfe? Hilfe! Wege aus der globalen Krise“. (https://www.deutschlandfunk.de/thomas-gebauer-und-ilija-trojanow-hilfe-hilfe-wege-aus-der.1310.de.html?dram:article_id=430406)

DISKUSSION MIT:  Friederike Stahlmann, Forscherin Forscherin am Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung Halle mit Schwerpunkt Afghanistan • Serge Palasie, Fachpromotor für Flucht, Migration und Entwicklung mit Schwerpunkt postkoloniale Bilder/Strukturen; Geflüchtete im Mittelmeer • Sadia, Aktivistin im Netzwerk Afrique Europe-Interact (NINA) aus Somalia; Moderation: Lisa Palm

ANSCHLIESSEND: SPEED-DATING: Aktivist*innen informieren über verschiedene Projekte und laden zur Mitwirkung ein.

Fluchtursachen bekämpfen‘ – ein immer wieder gern verwendetes Motto. Leider besonders häufig dann, wenn es darum geht, die eigene individuelle sowie gesellschaftliche Verantwortung bei der Aufnahme von Geflüchteten abzuwehren.
Doch gerade wenn man Solidarität mit geflüchteten Menschen fordert, ist es sinnvoll, sich mit Fluchtursachen auseinanderzusetzen. Was bewegt Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen und sich auf eine gefährliche Flucht zu begeben?
Welche unmittelbaren Zusammenhänge bestehen zwischen dem Handeln von globalen Konzernen und „unserer“ Art zu leben im globalen Norden und den Bedingungen, die Menschen zur Flucht bewegen?
Neben der Analyse soll an dem Abend diskutiert werden, was wir gemeinsam tun können: Menschen, die das Thema anspricht, Aktive aus der Zivilgesellschaft und verschiedene Aktionsgruppen die sich mit dem Thema auseinandersetzen.  ZEIT ZU HANDELN

Vernetzungstreffen der Kampagne SAUBERE KLEIDUNG vom 25. – 27.01.2019 in Magdeburg

Input-Panel: Menschenrechte vor Profit: “UN Binding Treaty” mit Christian Weis, Geschäftsführer medico international (medico.de) und der Initiative „Tragbarer Lebensstil“ aus Hannover

Seit 2015 wird auf UN Ebene ein Abkommen verhandelt, das die Verantwortung von Unternehmen für alle Zulieferer ihrer Produktion verbindlich festschreiben soll. Die Bundesregierung behindert massiv diesen „Binding Treaty“-Prozess. In dem Panel werden wir uns damit beschäftigen wie Menschenrechte in der Textilproduktion durch dieses Abkommen gestärkt werden können und was wir tun können, um es zu unterstützen.
Anmeldung und Gesamtprogramm

Menschenrechte vor Profit: Am Montag (10.12.) ab 17.00 Uhr am Kröpcke unterschreiben für den „Binding Treaty“

Die Initiative „Auf der Suche nach einem tragbaren Lebensstil“ unterstützt den Attac-Aktionstag „Menschenrechte vor Profit“ anlässlich des Menschenrechtstages am 10. Dezember.

Anlass ist der 70. Geburtstag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen.

In Hannover ruft das Bündnis „Hannover CETA TTIP TiSA stoppen“ gemeinsam mit der Initiative „tragbarer Lebensstil“  zu einer Aktion am Montag, 10. Dezember
von 17.00 – 19.00 Uhr
am Kröpcke (U-Bahn-Eingang Georgstrasse) auf.

Die Initiative „tragbarer Lebensstil“ setzt sich für verbindliche Sorgfaltspflichten in den Wertschöpfungsketten ein. Also dafür, dass Firmen  endlich mal die Verantwortung dafür übernehmen, wenn in ihrem Namen produziert wird und die Arbeitsbedingungen menschenunwürdig sind.
Ein erster Schritt kann eine Unterschrift für diese Forderung sein!
Weitere Informationen zu Menschenrechte vor Profit.