Ausstellung use-less beginnt am 31.10. in Hannover. Auch die Initiative tragbarer Lebensstil ist dabei. Hier sind unsere Tipps für das Begleitprogramm:

„Die Clean Clothes Campaign Deutschland — Gemeinsam aktiv für bessere Arbeitsbedingungen“.

Mittwoch, 10. November 2021, 18.00 bis 20.00 Uhr

Für Menschen, die sich für nachhaltigere Mode interessieren, Aktivist*innen kennenlernen und sich solidarisch engagieren wollen.

Anmeldung: use-less@ish.uni-hannover.de

Online, Eintritt frei

Dass in globalen Lieferketten oft miserable Arbeitsbedingungen vorherrschen, ist inzwischen vielen Menschen bekannt. Wie es aber möglich ist, auch in diesen komplexen wirtschaftlichen Zusammenhängen Widerstand zu organisieren und Solidarität lebendig werden zu lassen, wissen noch relativ wenige.

Daher haben wir Isabell Ullrich von der Kampagne für Saubere Kleidung/ Clean Clothes Campaign Deutschland und Aca Vragolovic vom Novi Sindikat aus Kroatien eingeladen. Sie berichten von Erfahrungen im Netzwerk und aktuellen Herausforderungen. Außerdem wird Primark Betriebsrat Ralf Sander aus Hannover von den Aktionen gegen seine Kündigung berichten, die weltweit von Kolleg:innen unterstützt werden.

In Kooperation mit dem Institut für Soziologie der Leibniz Universität Hannover, der Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen, der IG Metall Bezirksleitung für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und dem 3WF Hannover – Forum für eine andere Welt.

Direkter Link zur Veranstaltung: https://igmetall.zoom.us/j/84719225415

Mode & Lieferkette — Diskussion zum Lieferkettengesetz

Donnerstag, 02. Dezember 2021, 18.00 bis 20.00 Uhr

Schlechte Produktionsbedingungen von Kleidung rufen regelmäßig Entsetzen hervor. Kann das Lieferkettengesetz die Produzierenden besser schützen?

Anmeldung: museen-kulturgeschichte@hannover-stadt.de | max. 30 Personen

Museum August Kestner — 5,00 € / 4,00 € erm.

Können gesetzliche Regelungen wie das Lieferkettengesetz dazu beitragen, dass menschenwürdige Arbeitsbedingungen und der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen in globalen Lieferketten selbstverständlich werden? Diese Fragestellung diskutiert Moderatorin Tanja Schulz mit Christine Priessner (Initiative Lieferkettengesetz), Julia Thimm (Head of Human Rights, Tchibo GmbH), Enrico Rima (Lebenskleidung GbR) und dem Journalisten Caspar Dohmen (Autor „Lieferketten“) im Museum August Kestner.

Eine Veranstaltung der Initiative auf der Suche nach einem tragbaren Lebensstil, des 3WF Hannover, des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt und der Hochschule Hannover in Kooperation mit dem Fachbereich Didaktik der Geographie der Leibniz Universität Hannover und der Rosa- Luxemburg-Stiftung Niedersachsen.

Von der imperialen zur solidarischen Lebensweise

Mittwoch, 12. Januar 2022, 19.30 bis 21.00 Uhr

Umweltverschmutzung und Ausbeutung sind Folgen von Fast Fashion. Aber eine andere Welt ist möglich – solidarisch statt zerstörerisch.

Fast Fashion ist Teil der vorherrschenden ‘imperialen Lebensweise‘, Diese ist Folge politischer Entscheidungen und unseres täglichen Handelns. Eine andere Welt wäre machbar, doch wie kann dies gelingen? Tobi Rosswog vom ILA-Kollektiv führt in das Konzept der imperialen Lebensweise ein. Darauf aufbauend wollen wir gemeinsam Strategien und Schritte zu einer solidarischen Lebensweise erarbeiten.

18.30 Uhr kostenlose Führung durch die Ausstellung im Museum August Kestner

Neues Rathaus Hannover — Eintritt frei
Anmeldung: nachhaltigkeit@hannover-stadt.de

Eine Veranstaltung der Initiative auf der Suche nach einem tragbaren Lebensstil, des 3WF Hannover und des Agenda 21 und Nachhaltigkeitsbüros der Landeshauptstadt Hannover.

Außerdem möchten wir insbesondere auf folgende Veranstaltungen aufmerksam machen:

„Made in Bangladesh“ Regie: Rubaiyat Hossain, F/Bangladesch/DK/P

Montag – Mittwoch, 1.+3.11., 17:00 Uhr | 2.11., 17:30 Uhr

2019, 95‘ dt.U. (Bengali)

Kino im Künstlerhaus, Sophienstr. 2, 30159 Hannover

Der Spielfilm von Rubaiyat Hossain erzählt die Geschichte der jungen Textilarbeiterin Shimu, die trotz großer Widerstände seitens ihres Arbeitgebers den Mut fasst, eine Gewerkschaft zu gründen.  (ezef.de)

Von der Baumwollernte zur Mode. Zwangsarbeit im 21. Jahrhundert

Montag, 15. November 2021, 18.00 bis 20.00 Uhr

Die Veranstaltung setzt sich auseinander mit Menschenrechten und Zwangsarbeit in der Wertschöpfungskette von Mode und zeigt Wege zur Beseitigung solcher Missstände.

Anmeldung: kda@kirchliche-dienste.de

Lutherkirche Hannover — Eintritt frei

Kleidung der Mapuche

Donnerstag, 18. November 2021, 19.30 bis 21.00 Uhr

Veranstaltung mit Live-Video-Konferenz zur traditionellen Mapuche-Weberin und Designerin Maria Teresa Curaqueo Loncón

→ Anmeldung: nachhaltigkeit@hannover-stadt.de

Kulturzentrum Pavillon Hannover — Eintritt frei

maesh by UNTER EINEM DACH

Donnerstag, 16. Dezember 2021, 16.00 bis 18.00 Uhr

Nachhaltige Textilfertigung in Hannover, geht doch! Und es geht sogar noch mehr. Recycle waste instead of wasting it.

Anmeldung: hello@maesh.de, bis 09. Dezember 2021 — max. 10 Personen

Unter einem Dach — Eintritt frei


Shirmherrin der Ausstellung use-less und Designerin Vivienne Westwood ist auch mit mehreren Ausstellungsstücken vertreten. Sie lässt sich auf der Internetseite der Ausstellung mit folgendem Satz zitieren, der uns nicht näher sein könnte:

»Buy less, choose well, make it last.«

Vivienne Westwood

Die Ausstellung im Museum August Kestner läuft vom 31.10. bis zum 13.03.2022. Der Eintritt kostet 5 Euro. Freitags ist der Eintritt (wie in den meisten Hannoverschen Museen) kostenfrei.

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